Der Weg zur Meditation

In Indien werden in allen Ashrams und in vielen Ayurveda-Resorts eine geführte Meditation morgens früh vorm Frühstück und meist nachmittags/abends angeboten. Die Dauer ist unterschiedlich, meist zwischen 30min bis 60min Länge. Wie viel Anleitung und wie viel Stille die Meditation beinhaltet ist verschieden. Auch in Deutschland werden immer mehr Meditationskurse und offene Meditationen angeboten. Sogar in Firmen wird das Meditieren, eingeführt, da die vielen Wirkungen immer mehr erforscht werden. Je nach Zielsetzung gibt es unterschiedliche Gründe zu meditieren. Ein sehr sachliches Buch, das beschreibt, wie und wo die Meditation auf das Gehirn einwirkt und welche Untersuchungen im Bereich der Neurowissenschaft bereits gemacht wurden, ist das Buch „Meditation für Skeptiker“ von Ulrich Ott. Es ist weltanschaulich geschrieben und belegt aus wissenschaftlicher Sicht die positiven Effekte der Meditation. Dabei werden Erklärungen, Anleitungen und Hilfestellungen gegeben. Besonders interessant war für mich „die Abfolge von Stufen zunehmender Vertiefung im Verlauf der Meditationspraxis“, die sowohl Meditationsanfänger als auch Fortgeschrittene sicherlich wiedererkennen:

1.Hindernisse: Unruhe, Langeweile, Motivations-/Konzentrationsprobleme

2.Entspannung: Wohlbefinden, ruhige Atmung, wachsende Geduld, Ruhe

3.Konzentration: Achtsamkeit, kein Anhaften an Gedanken, innere Mitte, Energiefeld, Leichtigkeit,  

   Einsichten, Gleichmut, Frieden

4.Essentielle Qualitäten: Klarheit, Wachheit, Liebe, Hingabe, Verbundenheit, Demut, Gnade, 

   Dankbarkeit, Selbstakzeptanz

5.Nicht-Dualität: Gedankenstille, Einssein, Leerheit, Grenzenlosigkeit, Transzendenz von Subjekt 

   und Objekt.

Was hast du beim Meditieren schon erlebt? Warum meditierst du?                                                                                       

Falls du meine angeleitete Meditation einmal ausprobieren möchtest: www.hanna-schumacher.de